Hochzeitsbräuche und Zeremonien. Die Legende des Brautbechers bzw. Hochzeitsbechers.
Suchen Sie bei den Hochzeitsvorbereitungen noch nach alten Bräuchen und Zeremonien für eine gelungene Hochzeitsfeier? Vielleicht gefällt Ihnen ja dieser Brauch für Ihre Feier:
Die Legende des Hochzeitsbechers:
Vor langer Zeit hatte die Tochter eines Herzogs und ein fleißiger Goldschmied ein heimliches Verhältnis. Doch der Standesunterschied sollte das Liebespaar aber niemals zusammen bringen.
Als der Herzog von der Liebe seiner Tochter erfuhr, sperrte er den Schmied in den Kerker. All das Flehen der Tochter war umsonst. Als der Herzog jedoch merkte, dass es seiner Tochter fast das Herz brach ohne Ihren Schmied stellte er eine Aufgabe:
Wenn der Goldschmied einen Becher schmieden könne, aus welchem zwei Menschen zur gleichen Zeit trinken können ohne etwas zu verschütten, werde er ihm seine Freiheit schenken, und er darf die Tochter zur Frau nehmen.
Dem Ehrgeiz des jungen verliebten Schmiedes war es zu verdanken, dass der seine Geliebte aus edlem Material formte. Auf dessen rockförmigen Becher saß ein Torso, der mit gestreckten Armen einen weiteren kleinen und drehbaren Becher hielt.
So kann ein Paar, das ganz nah beieinander steht, aus dem Rockteil und dem kleinen Becher trinken.
Die Aufgabe war gelöst und Herzogstochter und Schmied lebten sicher glücklich bis an ihr Ende…
Aus dieser zauberhaften Legende entwickelte sich im 16. Jahrhundert der Braut- oder Hochzeitsbecher.